Mitschnitt eines Infoabends mit Hagen Kopp zu Seenotrettung und Bürger*innen-Asyl

Hagen Kopp ist seit Ende der 70er Jahre in sozialen Bewegungen aktiv und unterstützt seit den 90ern schwerpunktmäßig den Kampf von Geflohenen und Migrantinnen für ihren Aufenthalt und ihre sozialen Rechte.

Er gehörte zu den Gründern des bundesweiten Netzwerks „kein mensch ist illegal“. Mit „Stop Deportation Class“ entwickelte „kein mensch ist illegal“ eine effektive Kampagne gegen Fluggesellschaften, die am Geschäft mit den Abschiebungen beteiligt sind. Hagen Kopp hat zudem zahlreiche „Nobordercamps“ mit organisiert: antirassistische Aktionswochen, die den jeweiligen Brennpunkten des europäischen Grenzregimes folgen.

Vor dem Hintergrund der Katastrophe von Lampedusa, als 260 syrische Schutzsuchende ums Leben kamen, weil keine Küstenwache zu Hilfe kam, startete er zusammen mit anderen Aktivistinnen das Notruf-Projekt „Alarm Phone“. Gehen Notrufe von in Seenot geratenen Geflüchteten ein, werden die zuständigen Behörden unter Druck gesetzt, den Schiffbrüchigen zu helfen.

Er ist zudem aktiv im Bündnis Solidarische Stadt Hanau, das 2017 die Kampagne für ein Bürgerinnenasyl begann. Hagen Kopp referiert auf der Grundlage seiner jahrzehntelangen politischen Arbeit über die Seenotrettung, die Bewegung Solidarische Stadt und vor allem über das Projekt Bürgerinnenasyl.

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