Vortrag: Geschichte und Konzept der „Solidarity Cities“

Das Konzept „Solidarity City“ basiert auf der Definition einer Stadt als Gemeinschaft aus Menschen, die einander solidarisch unterstützen und gemeinsam Herausforderungen meistern. Hierbei ist es völlig egal, um was für Menschen es sich handelt. Zu der Stadtgemeinschaft gehört jede*r, die*der sich darin aufhält, unabhängig von Herkunft oder sonstiger willkürlich gesetzter Unterscheidungen.

Eine aktuelle Herausforderung bildet die Spaltung von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer, die besonders deutlich ist, wenn Geflüchtete, Migrant*innen, gebürtige Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund und andere künstlich geschaffene Menschenkategorien politisch gegeneinander ausgespielt werden. Diese Spaltung beruht überwiegend auf bundesweiter Gesetzgebung, widerspricht aber dem Grundkonzept einer Stadt als solidarische Gemeinschaft.

Deshalb ist die Idee von Solidarity Cities, als Stadt alles zu tun, um alle Bewohner*innen gleichermaßen zu versorgen. Konkret reicht das von undiskriminierendem Zugang zu städtischer Infrastruktur bis hin zu Bürgerasyl. Deutschlandweit entsteht allmählich ein Netzwerk aus Initiativen, die dafür kämpfen, ihre Städte in solidarische Gemeinschaften zu verwandeln.

  • Dienstag, 08.05.2018
    Beginn: 18.30h (Essen), 19.00h (Vortrag)
  • LiZe – Linkes Zentrum
    Dahlienweg 2a (Eingang über Erikaweg)
    93053 Regensburg

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.