Film: Das Gegenteil von Grau

Sonntag, 21. Januar, 13:45
Ostentorkino, Adolf-Schmetzer-Straße 5, 93055 Regensburg

In Anwesenheit des Filmemachers Matthias Coers!

DAS GEGENTEIL VON GRAU

Von Freiraum- und Wohnkämpfen über Solidarische Landwirtschaft bis hin zur Refugees’ Kitchen.

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten, Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen. weiterlesen Film: Das Gegenteil von Grau

Hausrettung: Neues von Grune 9

Am 04.08.2017 besetzte die Gruppe „Die Hausretter*innen“ das seit knapp 20 Jahren leerstehende Mehrfamilienhaus Grunewaldstr. 9 in Regensburg. Schon am nächsten Tag wurden die Besetzer*innen von der Polizei geräumt. Dabei wurde auch ein Teil ihrer privaten Habseligkeiten „sichergestellt“. Erst nach schriftlich eingelegten Beschwerden wurden die Gegenstände von der Polizei endlich zurückgegeben. Darunter war auch eine Kamera, mit der die Hausretter*innen den Zustand von Grune 9, wie die Besetzer*innen ihr kurzfristiges Heim liebevoll nannten, dokumentierten. Die Bilder zeigen das ganze Ausmaß des Skandals von Leerstand inmitten einer Stadt mit besorgniserregendem Wohnungsmangel.

Ein Bild aus alten Tagen: Entsorgungskalender von 1997 an der Eingangstür. Seit Anfang 1998, also seit knapp 20 Jahren, steht das Mehrfamilienhaus leer.
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Hausbesetzung in Regensburg wurde von Polizei beendet

Spontandemo gegen die Räumung

Das Haus Grunewaldstraße 9 steht seit vermutlich knapp 20 Jahren leer. Eine Gruppe von engagierten Menschen, die sich selbst „Die Hausretter*innen“ nennt, fand, dass das reicht. Sie besetzten das Haus. Dies fiel ihnen umso leichter, als dass Gelände und Haus frei zugänglich waren, wie auch der Einsatzleiter unserem Pressevertreter von Recht auf Stadt gegenüber bestätigte. Am Eingang war lediglich ein Schild angebracht: „Betreten des Grundstücks auf eigene Gefahr“. Die Gruppe hatte Recht auf Stadt gebeten, über die Besetzung bzw. Rettung zu berichten. weiterlesen Hausbesetzung in Regensburg wurde von Polizei beendet

DAS IST UNSER HAUS! – Ein InfoFilm über das Mietshäuser Syndikat

Das Mietshäuser Syndikat ist ein offener, basisdemokratischer Zusammenschluss von Mieter*innen. Durch ein kluges, solidarisches Konstrukt versetzt der Verbund ganz normale Mieter*innengemeinschaften in die Lage, Häuser zu erwerben oder sogar neu zu bauen. Ziel ist die Bildung von Eigentum, mit dem kein Profit mehr gemacht werden kann.

Der Infofilm der Autoren Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger stellt das Wirken und Funktionieren des solidarischen Syndikatsverbunds dar. Nach dem Film beantworten Bewohner*innen des Regensburger Mietshäuserprojekts „Danz″ offene Fragen.

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen, damit sich möglichst viele Gleichgesinnte für neue Wohnprojekte finden. Von der Initiative Recht auf Stadt wurden inzwischen eine große Zahl von Leerständen erfasst. Wohnprojekte auf der Grundlage des Mietshäuser Syndikats könnten eine Möglichkeit sein, diese toten Winkel wieder mit Leben zu erfüllen.

Obdachlose – plötzlich obdachlos!

Jahrelang geduldete Notunterkunft „Gaststätte Pürkelgut″ wurde polizeilich geräumt.

Steht seit über 20 Jahren leer: ehemalige Gaststätte Pürkelgut

Seit Jahrzehnten steht das ehemalige Gasthaus Pürkelgut, Landshuter Str. 107, leer. Doch so leer, wie es von außen erscheint, war das Haus nie. Jahrelang wohnten dort Menschen, mal kürzer, mal länger, die keine andere Möglichkeit hatten. weiterlesen Obdachlose – plötzlich obdachlos!

Leerstand? Allgemeintum statt Eigentum!

Pressemitteilung 18.12.2016kunstaktion-adlerhaus-3Immer wieder findet mensch Häuser, Wohnungen oder Räume vor, die schon länger nicht mehr bewohnt oder genutzt werden. Daneben, gibt es Menschen, die keine Bleibe finden oder für ihre Unterkunft so viel Geld aufwenden müssen, dass für ein sorgenfreies Leben nichts mehr übrig bleibt. Stadtratsparteien nehmen aber lieber Spendengelder von Baulöwen, statt ihren vollmundig abgegebenen Wahlversprechen, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, nachzukommen. Daher müssen die Betroffenen die Sache selbst in die Hand nehmen. weiterlesen Leerstand? Allgemeintum statt Eigentum!