„Liebe statt Hass“ – Elly Maldaque statt Martin Luther!

Kundgebung zur Umbenennung der D.-Martin-Luther-Str. in Elly-Maldaque-Str.

Luther war ein Hassprediger. Er rief dazu auf, die Häuser von Juden einzureißen, ihre Synagogen zu verbrennen, sie in Arbeitslager zu stecken und alles Jüdische zu liquidieren, „damit nicht das ganze Volk verdorben werde.“ Aber auch gegen aufständische Bauern kannte er nur ein Mittel: Totschlagen „– so, wie man einen tollen Hund totschlagen muss.“ Auch für behinderte Kinder verlangte er eine ähnliche Lösung: Ersäufen, „denn solche Wechselkinder sind lediglich ein vom Satan in die Wiege gelegtes Stück seelenloses Fleisch, das nicht gedeiht, sondern nur frisst und säugt.“ Selbstredend wollte er auch Hexen „selber verbrennen“ und untreue Frauen „rädern und ädern lassen.“ weiterlesen „Liebe statt Hass“ – Elly Maldaque statt Martin Luther!

Seniorenwohnzentrum Candis: Heimaufsicht verhängte Aufnahmestopp!

Was der Initiative Recht auf Stadt schon von verschiedener Seite mitgeteilt worden war, wurde nun von der Heimaufsicht Regensburg telefonisch bestätigt. Über das Seniorenwohnzentrum Candis wurde ein Aufnahmestopp verhängt.

Titelbild der Candis-Broschüre – Müsste es nicht heißen: „Besser NICHT alt werden“?

Jetzt ist es amtlich: Die Pflegemissstände im Seniorenheim Candis sind offensichtlich so gravierend, dass die Heimaufsicht (FQA) Regensburg einen Aufnahmestopp verhängen musste. Dies hat der Leiter der Heimaufsicht Roland Gerth Recht auf Stadt gegenüber auf Anfrage bejaht.

„Grundsätzlich“, erklärt die Heimaufsicht nach Rücksprache mit der Pressestelle schriftlich, „kann man sagen, dass – wenn bei einer Einrichtung ein Aufnahmestopp verhängt wurde – erst dann eine Aufhebung durch die Behörde möglich ist, wenn die Einrichtung die erforderlichen Maßnahmen zur Behebung der bei der vorausgegangenen Kontrolle festgestellten (erheblichen) Mängel ergriffen und eine entsprechende Nachkontrolle durch die FQA ergeben hat, dass der Aufnahmestopp zum Schutz der Bewohnerrechte nicht mehr aufrecht erhalten werden muss.“ weiterlesen Seniorenwohnzentrum Candis: Heimaufsicht verhängte Aufnahmestopp!

Bezahlbarer Wohnraum für alle !!!

In Regensburg gibt es zu wenig preiswerten Wohnraum: 1800 Menschen verfügen über einen Wohnberechtigungsschein, doch nur „etwa 10 Prozent von ihnen haben eine reelle Chance, eine sozial geförderte Wohnung zu bekommen“, so die Pressestelle der Stadtverwaltung. Tausende weitere Menschen, die eine bezahlbare Unterkunft suchen, stehen auf den Wartelisten der Stadtbau GmbH und den verschiedenen Wohnungsgenossenschaften. Demgegenüber gibt es in unserer Stadt einen amtlichen bestätigten Wohnungsleerstand von mehr als 2300 Wohnungen, teilweise stehen ganze Häuser schon seit Jahrzehnten leer! weiterlesen Bezahlbarer Wohnraum für alle !!!

„Bald ist Schluss mit sozialem Engagement, wenn alles abgerissen wird“

Dieses Jahr werden in Regensburg über 500 günstige Studierendenwohnungen eingestampft. Im Frühjahr bereits wurde das Studentenwohnheim der Diakonie in der Oberen Bachgasse geräumt. Ebenso ein großer Wohnblock in der Otto-Hahn-Straße, in dem hautpsächlich studentische WGs untergebracht waren. Ende Dezember sollen dort zwei weitere Wohnblöcke geleert werden. Und schließlich das Keplerareal. Hier sollen gleich zwei Wohnheime mit über 200 Studierenden und unschlagbar günstigen Mieten aufgelöst werden. Während die Bevölkerung in einem irrsinnigen Mitmachspektakel in Sachen „Kultur- und Kongresszentrum (RKK)“ der Vernichtung dieses günstigen Wohnraums zustimmen soll, wurden die Betroffenen wohlweislich nicht gefragt. Dies hat nun Recht auf Stadt nachgeholt. Bewohner*innen der verschiedenen Heime berichten zum ersten Mal ausführlich über ihr Leben in den Heimen und über ihre gegenwärtige, katastrophale Situation. Und warum wurden sie nicht gefragt? Vermutlich, weil sich dann ergeben hätte, welches Kleinod hier dem Profit und pathologischer Großmannssucht geopfert werden soll. Nein zum RKK!

So schön ist der Ausblick vom 9. Stock des Lutherheims

Über das Wohnen in den Heimen

Ihr seid Bewohner der Studentenwohnheime Keplerhaus und Lutherhaus. Wie lange wohnt ihr schon hier und in welchen Heimen?

A: Seit Herbst 2013 im Keplerhaus.

C: Seit fünf Jahren auch im Keplerhaus. Vorher habe ich in einer WG gewohnt in Regensburg. Aber uns wurde die Wohnung gekündigt und in unserer Preisklasse haben wir nichts gefunden für eine neue WG. Deshalb bin ich hier.

J: Ich bin seit ungefähr zweieinhalb Jahren im Lutherhaus. Ich komme aus München. War zuerst in Landshut und bin dann wegen meinem Studium nach Regensburg gezogen.

M: Ich wohne auch im Lutherhaus, schon seit 2010. Jetzt bin ich gerade in der Abschlussphase meiner Promotion. weiterlesen „Bald ist Schluss mit sozialem Engagement, wenn alles abgerissen wird“

„Wegen Leuten wie Sie geht es mit Deutschland bergab!“

Wie tickt die Regensburger Polizei? Dazu ein offener Brief eines unserer Aktiven an den Polizeipräsidenten des Präsidiums Oberpfalz. Wir dokumentieren den Brief, denn wir sind der Meinung, dass das Recht auf Stadt auch das Recht auf eine menschenwürdige, repressionsfreie Behandlung beinhaltet. Zudem wirft der Brief die Frage auf, wie es um die Gesinnung der Regensburger Polizei bestellt ist.

Nachstellung der Position des jungen Mannes, bevor er von dem Polizisten S. geschlagen wurde

Sehr geehrter Herr Polizeipräsident Gerold Mahlmeister,

auf der Homepage des Polizeipräsidiums Oberpfalz ist das „Leitbild der Bayer. Polizei – Handlungs- und Orientierungsrahmen für die Zukunft“ aufgeführt. Darin heißt es:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Unter der Überschrift „Polizeipräsidium Oberpfalz – wir über uns“ steht auf der gleichen Seite zu lesen: weiterlesen „Wegen Leuten wie Sie geht es mit Deutschland bergab!“

Leerstandsmelder für Regensburg

Sonderartikel

Wohnungen leer stehen zu lassen, obwohl andere verzweifelt Obdach suchen, ist kein Kavaliersdelikt. Im Grundgesetz Art. 14 heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Doch Eigentümer_innen und Politik scheren sich oft wenig ums Allgemeinwohl. Darum wollen wir mit der öffentlichen Anprangerung von Leerstand diesbezüglich nachhelfen. Bitte helft uns dabei! Meldet uns leer stehende Wohnungen oder Häuser in eurer Nachbarschaft! Wir werden uns umgehend darum kümmern und hier veröffentlichen. Kontakt: 0941 / 700 299, recht-auf-stadt@uetheater.de Hinweis: Die Wohnungen oder Häuser sollten mindestens seit 6 Monaten unbewohnt sein.

Leerstände alphabetisch (Stand: 86 Leerstände)
Adolf-Schmetzer-Straße 15, 93055 Regensburg
Adolf-Schmetzer-Straße 19, 93055 Regensburg
Alte Nürnberger Str. 6a, 93059 Regensburg
Alte Nürnberger Str. 33 „Möbelhaus Wangler“, 93059 Regensburg
Alte Waldmünchener Str. 26, 93059 Regensburg
Altmühlstraße 8, 93059 Regensburg
Am Judenstein 6, 93047 Regensburg
Am Judenstein 10 „Dominikanerinnenkloster“, 93047 Regensburg
Am Protzenweiher 3, 93059 Regensburg
Am Zieget 8, 93051 Regensburg
An der Hülling 6, 93047 Regensburg
Aufeldstraße 16, 93055 Regensburg   –   weiterlesen Leerstandsmelder für Regensburg

Kirchmeierstraße 8a (2), 93051 Regensburg

Dieses schmucke kleine Häuschen, direkt an der Kirchmeierstraße gelegen, steht seit mindestens Mitte 2016 leer. Angeblich soll es bald abgerissen werden, aber wie bei so vielen Abrissgerüchten in Regensburg kann das noch Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern. Eine Zwischennutzung wird von den Eigentümern in der Regel nicht geduldet.

Altmühlstraße 8, 93059 Regensburg

Hier steht im 2. Stock seit ca. 15 Jahren eine 3-Zimmer Wohnung leer. Die Eigentümerin ist verzogen, nachdem ihr Mann verstarb. Versuche, die Wohnungen anzumieten, scheiterten, da die Eigentümerin anscheinend nicht auf das Geld angewiesen ist. Laut einer Anwohnerin besitze die Eigentümerin noch mehr leerstehende Wohnungen in der Stadt.

Wie der Dr. Eckl einmal herzhaft lachen musste

Mail Eckl vom 14.08.2017

Sehr geehrte*r Herr*in „Recht auf Stadt Regensburg“*in,
haben Sie vielen Dank für Ihre Antwort. Ich kann mich nicht entsinnen, an irgendeiner Stelle das Wort „Interview“ verwendet zu haben in meiner Anfrage, Ihre Ausführungen sprengen auch jeden Rahmen. Dennoch danke ich Ihnen dafür, denn ich habe herzhaft gelacht. Ich werde Ihre ausführlichen Antworten in meine journalistische Abwägung mit einbeziehen und sie zu einem gegebenen Zeitpunkt veröffentlichen. Es ist ja geradezu erfrischend zu sehen, wie plötzlich die von Ihnen sonst so kritisch beäugte Staatsgewalt in Ihren Ausführungen zur unumstößlichen Wahrheitsquelle wird.
Freundliche Grüße,
Dr. Christian Eckl

Da haben wir uns soviel Mühe damit gegeben, die drei Fragen des Doktors zu beantworten. Und dann will er es gar nicht so gemeint haben. Oder bediente er sich nur einer lahmen Ausrede, weil dem Anzeigenblättler unsere Aussagen nicht passten? Urteilen Sie selbst! weiterlesen Wie der Dr. Eckl einmal herzhaft lachen musste

Ernst-Reuter-Platz 2, 93047 Regensburg – „Lutherhaus“

Mitten in der Stadt, im sogenannten Lutherhaus, gab es bislang sehr günstigen Wohnraum für ca. 120 Studierende. Die Miete betrug nur erschwingliche 130 Euro, inklusive aller Nebenkosten. Doch inzwischen stehen trotz Wohnungsnot knapp 50 Prozent der Zimmer leer. Es wurden zwar noch keine offiziellen Kündigungen ausgesprochen, doch laut einem Aushang des Heimsprechers soll das komplette Wohnheim bis spätestens Ende November leergeräumt sein.

Auf dem Gelände will die Stadtregierung ein „Kultur- und Kongresszentrum (RKK)“ errichten. Geschätzte Kosten: 120 bis 180 Millionen Euro. Jährliches Defizit: fünf bis acht Millionen Euro.

Pressespiegel:
„Ein Kongresszentrum und andere Megathemen…“ – (15.11.2016, Regensburg Digital)

Obere Bachgasse 21, 93047 Regensburg – „Evangelisches Altersheim“

Das ehemalige „Evangelische Altersheim“ steht seit Frühjahr 2017 leer. Allerdings wurde es nur bis 2004 als Altenheim genutzt. Danach diente es als Studentenwohnheim. Eigentümerin ist die der Stadtverwaltung unterstellte Evangelische Wohltätigkeitsstiftung (EWR). Laut dem Leiter der Stiftung, Helmut Reutter, gebe es noch keine konkrete Planung, was mit dem Leerstand geschehen soll. Einen Grund, warum die Studierenden trotzdem schon das Wohnheim verlassen mussten, konnte der Leiter nicht angeben.

„Die Flüchtlinge bekommen die ganzen neugebauten Wohnungen“, sagt die Polizei

Aktivist*innen der Gruppe „Die Hausretter*innen“, wollten den Regensburger Wohnungsmarkt durch eine Leerstandsbesetzung etwas entspannen. Doch schnurstracks wurde geräumt. Nun steht das Haus Grunewaldstraße 9 wieder so öde und nutzlos in der Gegend herum, wie die letzten 20 Jahre. Dies verdankt die Welt pflichtbewussten Polizist*innen, die sich selbst das Wohnen in der Stadt oftmals kaum noch leisten können. Die Hausretter*innen berichten über ihre Erfahrungen mit den selbstlosen Ordnungshüter*innen.

Das Motto der Hausretter*innen: „Menschen brauchen Häuser, Häuser brauchen Menschen!“

Wie geht es euch jetzt, zwei Tage nach der Räumung?

A: Mir geht‘s ganz gut. Ich bin sehr froh, dass wir es gemacht haben. Es ist etwas rübergekommen, die Presse hat berichtet und es hat viele Diskussionen gegeben. Auf manchen Plattformen recht hitzig. Ich denke, so wie wir es gemacht haben, hat‘s gepasst.

B: Ich sehe es ähnlich wie du. Sicher macht man sich Sorgen, weil ja Repressionen folgen. Aber für mich ist das ein kleiner Preis, denn etwas ändern muss sich in der Stadt definitiv. Auch nach dem großen Knall in der Stadt, der Korruptionsaffäre, hat sich nichts getan. Deswegen gibt es keine andere Möglichkeit als immer wieder auf die Straße zu gehen oder ein Haus zu besetzen, damit sich in den Köpfen was ändert. weiterlesen „Die Flüchtlinge bekommen die ganzen neugebauten Wohnungen“, sagt die Polizei

Otto-Hahn-Straße 1, 3, 5, 93053 Regensburg

Der gesamte Wohnblock steht seit März 2017 leer. Das Gebiet soll laut Amt für Stadtentwicklung „nachverdichtet“ werden. Doch wann dies geschehen wird, ist noch völlig offen. Auch konnte das Amt keine Auskunft darüber geben, wieviel neuer, zusätzlicher Wohnraum dort entstehen soll.

Zwei ebenso große Wohnblöcke daneben, die auch der „Nachverdichtung“ zum Opfer fallen sollen, dürfen zumindest noch bis Ende Dezember 2017 bewohnt werden. Alle Wohnblöcke dienten und dienen laut Stadtverwaltung hauptsächlich der „studentischen Wohnnutzung in Form von Wohngemeinschaften“.

Eigentümerin des Leerstands ist die Hermi Wohnbau GmbH aus Kelheim. Eigentümerin der anderen beiden Wohnblöcke, die Ende Dezember geräumt werden sollen, ist das in den Korruptionsskandal verwickelte Regensburger Immobilien Zentrum (IZ).

Pressespiegel:
„Potenzial: 9000 Wohnungen“ – (20.06.2017, Mittelbayerische Zeitung)

Hausbesetzung in Regensburg wurde von Polizei beendet

Spontandemo gegen die Räumung

Das Haus Grunewaldstraße 9 steht seit vermutlich knapp 20 Jahren leer. Eine Gruppe von engagierten Menschen, die sich selbst „Die Hausretter*innen“ nennt, fand, dass das reicht. Sie besetzten das Haus. Dies fiel ihnen umso leichter, als dass Gelände und Haus frei zugänglich waren, wie auch der Einsatzleiter unserem Pressevertreter von Recht auf Stadt gegenüber bestätigte. Am Eingang war lediglich ein Schild angebracht: „Betreten des Grundstücks auf eigene Gefahr“. Die Gruppe hatte Recht auf Stadt gebeten, über die Besetzung bzw. Rettung zu berichten. weiterlesen Hausbesetzung in Regensburg wurde von Polizei beendet

Petitionsabgabe: „Bezahlbare Wohnungen statt neuer Hotels und Airbnb!“

Das Team von Recht auf Stadt studierte für die Abgabe der Petition eine kleine Theaterperformance und ein Lied ein. Beides wurde am 20. Juli 2017 am Rathausplatz zum Besten gegeben.

Foto: Herbert Baumgärtner

Lobpreis der Rendite

VERMIETER
Ich bin euer Herr
Ich bin euer Anfang und Ende
Ich gebe euch Schutz vor Wind und Wetter
Ich gebe euch Raum für Verrichtungen aller Art
Ich bin euer Herr, euer Herr Vermieter
MIETSKLAVEN
Gelobt seist du, Herr Vermieter
weiterlesen Petitionsabgabe: „Bezahlbare Wohnungen statt neuer Hotels und Airbnb!“

Die Wut ist groß!

Recht auf Stadt sammelte innerhalb von zwei Monaten über 1000 Unterschriften für ihre Petition „Bezahlbare Wohnungen statt neuer Hotels und Airbnb!“. Kommenden Donnerstag werden die Unterschriften im Rahmen einer Kundgebung eingereicht.

Auf zwei großen Pinnwänden informierte Recht auf Stadt über Leerstand, Airbnb, geplante Hotelbauten und die Zweckentfremdungssatzung

Mitte Mai wurde die Petition für bezahlbaren Wohnraum gestartet. Die Initiative ist zufrieden mit dem Rücklauf. Das Klassenziel 1000 Unterschriften wurde locker erreicht.
Zwar konnte auch online gezeichnet werden, doch die meisten Unterschriften wurden während dreier Kundgebungen am Europabrunnen und beim Bürgerfest gesammelt. weiterlesen Die Wut ist groß!

Thurmayerstraße 13, 93049 Regensburg

Das Einfamilienhaus steht seit rund 7 Jahren leer. Es hat einen schönen Garten und Nebengebäude. Es im Besitz der Evangelischen Wohltätigkeitsstiftung in Regensburg (EWR). Auf Anfrage von Recht auf Stadt teilte die Stiftung mit, es stünde aus Brandschutzgründen leer und würde irgendwann abgerissen. Wann dies geschehe sei aber noch vollkommen offen.

Update
Laut einem Nachbarn entspricht das nicht der Wahrheit. Das Haus sei vollkommen in Ordnung. Brandgefahr gehe inzwischen eher vom Grundstück aus, welches die Wohltätigkeitsstiftung systematisch verlottern lasse.

Die Evangelische Wohltätigkeitsstiftung ist laut der städtischen Homepage eine Dienststelle der Stadtverwaltung. Es unterliegt dem Direktorium 1, d.h. es ist direkt dem Oberbürgermeisteramt unterstellt. Zur Zeit füllt dieses Amt die stellvertretende Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer aus.

Aufeldstraße 16, 93055 Regensburg

Der Gasbehälter, von manchen auch Gasturm oder Gasometer genannt, wurde 1928 gebaut und 2000 stillgelegt. Inzwischen steht er unter Denkmalschutz. Er ist 36 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 30 Metern. Laut Hinweisgeber wäre er gut für öffentliche Veranstaltungen geeignet.
Pressespiegel:
„Der Regensburger Scheibengasbehälter – ein Denkmal in der Abendsonne“ (19.11.2011 – Regensburger Tagebuch)

Am Judenstein 10 „Dominikanerinnenkloster“, 93047 Regensburg

Dieses riesige Areal, mit einem wunderbaren Garten und einer eigenen Kirche, die selbst Tebartz van Elst vor Neid erblassen lassen dürfte, steht ganzen 14 Nonnen zur Verfügung. Die Klosterfrauen, die laut Flyer in „freiwilliger Armut“ Zeugnis geben wollen vom „lebendigen Gott“, bestreiten aber einen Leerstand. Sie würden jeden einzeln Raum benutzen, antwortete ein rührige alte Nonne an der Pforte auf unsere Nachfrage. Z.B. bräuchten sie ein Zimmer fürs Nähen …

Maximilianstraße 13, 93047 Regensburg

Diese Geschäftsräume, in denen zuvor das Bekleidungsunternehmen S. Oliver untergebracht war, stehen seit Anfang 2016 leer. Alfred Helbrich vom Amt für Wirtschaft und Wissenschaft spricht von 25 bis 30 ungenutzten Geschäftsimmoblien in der Altstadt. Ein Grund sind sicher die zum Teil vollkommen überhöhten Mieten von bis zu 80 Euro pro Quadratmeter. Aber auch große Einkaufszentren wie z.B. die Arkaden machen den Altstadthändlern das Leben schwer.

Pressespiegel:
„Die Regensburger Altstadt blutet aus“ (05.02.2016, Mittelbayerische Zeitung)
„Altstadt: Einkaufsmagnet mit Makeln“ (14.01.2016, Mittelbayerische Zeitung)

Am Zieget 8, 93051 Regensburg

Dieses Haus ganz oben am Ziegetsberg steht seit ca. 4 bis 5 Jahren im Grunde leer. Es sollte einmal verkauft werden, jetzt scheint die Eigentümerin aber wieder davon abgekommen sein. Ab und zu schaue sie nach dem Rechten und soll dort auch hin und wieder mal übernachten. Im Großen und Ganzen werde das Haus und der wunderbare Garten aber so gut wie nicht genutzt.

Fall Candis: Recht auf Stadt geht in Berufung

Initiative spricht von einem Skandalurteil.

Titelbild des Imageflyers des „Seniorenwohnzentrums Candis“

In der Sache BayernStift GmbH gegen das Mitglied der Bürgerinitiative Recht auf Stadt Kurt Raster vor dem Landgericht Regensburg wurde der Pflegekette in allen Punkten Recht gegeben: Der Beklagte dürfe im Zusammenhang mit dem Seniorenwohnheim „Candis″ nicht mehr behaupten, eine Pflegekraft müsse nachts bis zu 50 Senior_innen betreuen, Betreuungskräfte würden als Pflegekräfte missbraucht, unruhige Bewohner_innen bekämen Psychopharmaka, damit sie Ruhe geben, die Dokumentation werde gefälscht, Senior_innen erhielten zu wenig zu Trinken und müssten wegen Austrocknung ins Krankenhaus, aus Kostengründen gäbe es maximal zwei Inkontinenzeinlagen pro Tag, wegen Personalmangels säßen alle Menschen tagein und tagaus beschäftigungslos herum und vereinsamten völlig. Außerdem dürfen zwei Bilder von verschimmelten Zahnprothesen nicht mehr gezeigt werden, die laut Pflegekräften im Candis aufgenommen wurden. weiterlesen Fall Candis: Recht auf Stadt geht in Berufung

Über 50 Leerstände erfasst

Leerstandsmelder der Initiative Recht auf Stadt läuft seit einem halben Jahr

Der berühmteste Leerstand in Regensburg: das Adlerhaus in der Lindnergasse 1

Eigentlich ist es kaum zu glauben: In der von Wohnungsnot gebeutelten Stadt Regensburg gibt es leer stehende Häuser – und das nicht zu knapp! Die Initiative Recht auf Stadt erfasste auf dem Regensburger Stadtgebiet inzwischen über 50 Wohngebäude und Gewerbeimmobilien. Jeder Leerstand ist auf der Homepage der Initiative mit einem Bild, einem kurzen Text und – falls vorhanden – Links zu Hintergrundinformationen aufgeführt. weiterlesen Über 50 Leerstände erfasst

Petition: Mehr Wohnungen – Weniger Hotels und Airbnb!

Initiative Recht auf Stadt startet Petition gegen Wohnraumvernichtung.

Über 1000 zusätzliche Hotelzimmer sollen laut einer Studie der Stadt Regensburg in den nächsten Jahren entstehen. Zusätzliche Sozialwohnungen dagegen gibt es so gut wie keine, im Gegenteil. Den neu geförderten Wohnungen stehen durchschnittlich wesentlich mehr Sozialwohnungen gegenüber, die jährlich aus der Sozialbindung fallen. So gab es 1990 noch knapp 10 000 Sozialwohnungen, heute nur noch ca. 5 500, trotz gestiegenem Bedarf. weiterlesen Petition: Mehr Wohnungen – Weniger Hotels und Airbnb!