Über uns

1) Was stellt sich ein Mensch unter einer Stadt vor? Einen Ort, wo Familien gut leben können, Rentner_innen gut altern, Arbeiter_innen ein ausreichendes Einkommen haben, Künstler_innen Platz zum Künstlern finden, Geflohene willkommen sind, Behinderte keine Barrieren kennen, Schwule und Lesben Händchen halten dürfen und keine_n schert‘s, Studierende in Ruhe studieren können, sich jede_r in der Fußgängerzone ausruhen kann, ohne einen Latte kaufen zu müssen …

2) Oder stellen sich Menschen unter einer Stadt einen Ort vor, wo Familien ums Verrecken keine Wohnung finden, Rentner_innen in sündteuren Pflegeheimen dahinvegetieren, Arbeiter_innen zusätzlich Hartz IV beantragen müssen, weil sie ihr Vollzeitjob nicht ernährt, Künstler_innen gentrifiziert werden, Geflohene in Containerhälften zu je 7 qm gesperrt werden, Behinderte gemeinerweise auch noch von Barrieren behindert werden, Lesben und Schwule gemobbt werden, Studierende statt zu studieren kellnern müssen, Ruhebedürftige in einer lückenlos durchkommerzialisierten Innenstadt kaum noch einen kostenlosen Sitzplatz finden …

Kurz: Stellt sich ein Mensch eine Stadt als Ort zum Leben vor oder als Anlageobjekt? Sind deren Einwohner die Souveräne, oder gelten sie nur als lästiges Beiwerk, das gefälligst Rendite ranschaffen soll?

Wenn du zu 1) tendierst, dann komm zu unseren Treffen der Initiative „Recht auf Stadt“. „Recht auf Stadt“ ist eine internationale Bewegung, die sich aktiv gegen Mietwucher, Verdrängung und Entrechtung wehrt, die sich aktiv für eine soziale, menschliche Stadt einsetzt.

Wenn du zu 2) tendierst, dann bleib zu Hause und erfreue dich deiner Profite, solange du noch kannst!

NEHMEN WIR UNS DAS RECHT AUF STADT!